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Die philosophischen Werke

 

 

Zur ausführlichen Inhaltsangabe des "Triumph des Unsterblichkeitwillens"

Triumph des UnsterblichkeitwillensTriumph des Unsterblichkeitwillens-Titel

„Triumph des Unsterblichkeitwillens" ist der Titel des ersten Werkes aus dem Gesamtwerk der Philosophin Mathilde Ludendorff. Erstmalig wurde es 1922 veröffentlicht. In der heutigen schnellebigen Zeit mit den sich überstürzenden Ereignissen und der raschen Überalterung dessen, was gerade noch aktuell, »modern« war, stellt sich uns die Frage, ob ein bereits mehr als fünfzig Jahre altes Werk noch lesenswert und zeitgemäß ist oder vorwiegend historischen Wert besitzt.

Auch der rasche Fortschritt wissenschaftlicher Erkenntnisse, gefolgt von technologischen Entwicklungen, die immer tiefergreifenden Enthüllungen des Mikrokosmos und des Makrokosmos durch die Forschung haben die uralten Fragen der Menschheit bis heute nicht verstummen lassen.

Der errungene Fortschritt und die Fragen, die dahinterstehen, machen uns betroffen. Das Unbehagen über unsere »nüchterne« Welt befällt uns. Sind wir schon dem »Würgegriff des Fortschritts« ausgeliefert?

In dem Maße, wie das Fragen nach dem Warum, Woher und Wohin, das Fragen nach dem Sinn dieser Welt und unseres Daseins »modern« ist, ist es auch das philosophische Fragen und Antworten des Werkes Mathilde Ludendorffs. Der »Triumph des Unsterblichkeitwillens« ist nichts Geringeres als der ersehnte Einklang des philosophischen und naturwissenschaftlichen Erkennens, beides zum einheitlichen Weltbild geschaffen in schöpferischer Schau.

Bis heute bedeuten die neuesten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse keinen Widerspruch zu der Philosophie Mathilde Ludendorffs. Im Gegenteil: Die Philosophin hat in ihrem Sinnen um die tiefsten Fragen Erkenntnisse gefolgert und sie in Sprache gefaßt, die teilweise erst später von der Naturwissenschaft entdeckt und durch sie bestätigt worden sind. Jüngere wissenschaftliche Forschung hätte demnach keine andere philosophische Erkenntnis erwarten lassen.

Es soll an dieser Stelle keine Inhaltsbeschreibung gegeben werden, nicht einmal eine ausführliche Würdigung über die letztendliche Bedeutung des vorliegenden Werkes. Klammern wir ganz bewußt die zeit- und umweltbedingten Diskussionen um ein solches Geisteswerk aus. Der »Triumph« ist es wert, kritisch und vorurteilsfrei gelesen und verarbeitet zu werden.

Mathilde Ludendorff hat einmal über die Vorgeschichte ihrer philosophischen Arbeit berichtet. Hieraus soll zitiert werden - lediglich um die Art der Fragestellung darzulegen, die zweifelsfrei auch heute noch zeitgemäß ist und somit zur Lektüre anregen kann:

Nach der Würdigung der Philosophen Plato, Kant und Schopenhauer und Nietzsche schreibt sie in einem Aufatz:

In diese Zeit, in diese Umgebung trat ich vor 30 Jahren bei Beginn meines Studiums, ... lernte ich den gewaltigen Bau der Naturwissenschaften mit großem Staunen erkennen und lauschte zunächst Nietzsches Scheinerklärungen, seiner Lehre vom Übermenschen. Aber ich hörte auch von Darwinisten die kläglichen Scheinerklärungen der großen Rätsel der Entwicklungsgeschichte. Gerade hierdurch wurde ich schon damals auf diese Rätsel gelenkt.

  • Was folgte daraus, daß alle mehrzelligen Lebewesen nicht »potentiell unsterblich« waren, daß bei ihnen der Körper dem Todesmuß verfiel, während nur die Fortpflanzungszellen im kommenden Geschlecht fortlebten? - So lautete die unbeantwortete große Frage.

  • Wo und wie entstand die erste lebende Zelle, das erste Lebewesen, da doch der Satz: nur aus einer lebenden Zelle entsteht eine andere, eine tausendfach erwiesene Tatsache war? - Das war eine zweite große Frage.

  • Warum hörte die Entstehung aller Arten, der ungeheure Aufstieg auf, als der Mensch geboren war? - Das war die dritte große, von dem Darwinismus ganz ungelöste Frage.

  • Wie kann sich in der Menschenseele ein Wollen und Wünschen erhalten - das göttliche Wünschen zum Guten, zum Schönen, zum Wahren -, wenn all dies Wollen und Wünschen dem Mensch im »Kampf ums Dasein«, der ja nach Darwin alle Eigenschaften der Lebewesen entstehen ließ, doch nachweislich den Menschen meist nicht nur nicht »nützlich« ist, sondern ihn nur zu oft gefährdet? - Das war die vierte große Frage.

  • Wie konnte es bei dem Vorfahren der Wirbeltiere, dem Amphioxis, zur Anlage eines Rückenmarkes kommen, obwohl dies dem Tier selbst noch gar nichts im Kampf um das Dasein nützte, erst in kommender höherer Ausbildung den Nachfahren vorteilhaft war, wenn wirklich der »Kampf um das Dasein« es ist, der alle Arten entstehen ließ? - Das war die Frage, die ich, wie die anderen, dem großen Naturforscher Weismann, meinem Lehrer, vorlegte, die er nicht beantwortete.

  • Solche Fragen und noch viele ernste, letzte Fragen auf der Seele, ließ das Schicksal mir das Glück, nicht nur Medizin, sondern auch alle anderen Zweige der Naturwissenschaft ... zu studieren. Ohne daß ich dessen bewußt war, prägte sich mir im Gedächtnis dabei all das ganz besonders tief ein, was für diese meine ungelösten Fragen einmal wichtig werden sollte. Die Seelengesetze, die mich meine Tätigkeit als Psychiater erkennen ließen, stellten mich vor unerhörte, niemals von der Psychologie gelöste Rätsel und gaben mir für meine späteren Werke wesentliche Einblicke ...

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             Stand: 01.02.2015                                                                        webmaster@ludendorff.info